Dieselgate - oder wie man sich selbst belügt

Dieselgate bringt es an den Tag. Der Diesel ist nicht nur das Objekt absurder Manipulationen der Automobilhersteller, sondern auch und viel schlimmer, der Umweltfeind Nummer eins. Weil er in Stuttgart die Neckarstraße derart verdreckt, dass dort die europäischen Feinstaub- und Stickoxydgrenzen regelmäßig gerissen werden. Was ...

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Das Ende der Party

Flucht Nicht die freiwilligen Retter im Mittelmeer sind schuld an Migration. Es ist der Lebenswandel von Europas Spaßgesellschaft Bartholomäus von Laffert (Freitag, 31/17) Wer nicht unterschreibt, der hat etwas zu verbergen. Das ist das Bild, das die Medien gerade über Nichtregierungsorganisationen (NROs) verbreiten, die auf ...

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Zivil-militärische Kollaboration in Zeiten der brasilianischen Militärdiktatur: Der willige Komplize

Volkswagen kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Diesmal ist der Schauplatz nicht Wolfsburg, sondern Brasilien. Während der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) ließen die faschistischen Schergen über 20.000 politische Gegner foltern, 3.000 ermorden und über 200 spurlos verschwinden. [1] VW do Brasil, ein Tochterunternehmen des Wolfsburger Autokonzerns, hat ...

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An alle, die gegen die G20 auf der Straße waren

Ein Gastbeitrag von Emily Laquer über die kollektive Erfahrung zehntausender Demonstranten in Hamburg Wir haben in Hamburg das Schöne und Schreckliche, das Ermutigende, Intensive und auch Traumatische erlebt. Als wir nach Hause kamen, wurden wir mit der Realität derer konfrontiert, die Hamburg nur am Fernseher mitverfolgt ...

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Das Grundeinkommen und die ultralinken Unternehmerfreunde

Einst galt es als exotischer Blütentraum, heute fördern Konzernchefs die Idee Die Griechen hielten Sklaven, um nicht arbeiten zu müssen. Arbeit galt ihnen als Makel, unwürdig des freien Menschen. Wer Sklaven besaß, hatte Zeit für Kunst, Literatur, Philosophie und Heldentaten. Gutes Leben war ein Leben ohne ...

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Ausnahmezustand – Polizeistaat – Aufstandsbekämpfungsübung?

Info des Komitees für Grundrechte und Demokratie zu "G 20" Demonstrationsbeobachtung in Hamburg vom 2. – 8. Juli 2017 Mit insgesamt 43 Demonstrationsbeobachter*innen hat das Komitee für Grundrechte und Demokratie viele Versammlungen in der Zeit vom 2. bis 8. Juli 2017 in Hamburg begleitet. Wir ...

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76.000 demonstrieren in Hamburg für globale Gerechtigkeit und grenzenlose Solidarität

Von Attac Vielfältiger und bunter Protest zeigt Haltung für Demokratie und Versammlungsfreiheit / Antwort auf die sinnlose Zerstörung der vergangenen Nacht und vorangegangene Polizeigewalt 76.000 Menschen sind am heutigen Samstag unter dem Motto" Grenzenlose Solidarität statt G20" in einem lauten, bunten und vielfältigen Demonstrationszug durch Hamburg gezogen. ...

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„Wir leben unter einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals“

Private Oligarchien haben eine Macht, die „nie auch nur irgendein Kaiser, König, Papst jemals auf diesem Planeten hatte. Sie entziehen sich jeder sozialen, staatlichen und gewerkschaftlichen Kontrolle.“ Das sagt der Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats Jean Ziegler in einem ausführlichen Interview mit den NachDenkSeiten. ...

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Kapital hat gewählt

Die deutsche Industrie traf sich in Berlin mit ihren Lieblingsparteien. Es ging harmonisch zu Der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) richtete am Montag und Dienstag im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt seinen jährlich wichtigsten wirtschaftspolitischen Kongress aus, den »Tag der Deutschen Industrie«. Gestern marschierten dort ...

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Die Gesamtkonzernsteuer - Systemwechsel bei der Unternehmensbesteuerung

Dass etwas dagegen Steuervermeidung internationaler Konzerne unternommen werden muss, scheint unstrittig, nur wie dem Problem beizukommen ist – darüber ist sich die Fachwelt uneinig. Während der Anti-BEPS-Aktionsplan der OECD und G20 größtenteils auf Korrekturen des bestehenden Systems setzt, sprechen sich Befürworter*innen der Gesamtkonzernsteuer für einen ...

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Die Gruppe Quijote präsentiert: Canto General – Ein Oratorium von Mikis Theodorakis und Pablo Neruda

Wann:
2. September 2017 um 20:00 – 21:00
2017-09-02T20:00:00+02:00
2017-09-02T21:00:00+02:00
Wo:
Bürgerhaus Cappel
35043 Marburg
Deutschland

Bürgerhaus Cappel

Goethestraße 1, 35043 Marburg

Samstag, 2. 9.2017, 20:00 Uhr

Der geniale griechische Komponist und der chilenische Literatur-Nobelpreisträger haben den Kampf der Völker für Selbstbestimmung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

musikalisch und literarisch gestaltet. Legendär ist eine Aufführung mit Maria Farantouri, Heiner Vogt und dem Rundfunkchor Berlin am 14. Februar 1980 im Berliner Palast der

Republik. Theodorakis selbst, den viele als Quelle der Hintergrundmusik in griechischen Restaurants nicht vermuten und als Komponisten des Sirtaki aus dem Film Alexis Sorbas

kennen, hat am Dirigentenpult gestanden. Schon im Jahr 1941 schloss er sich dem griechischen Widerstand gegen die deutschen, italienischen und bulgarischen Besatzungstruppen an. Deshalb und wegen seiner zahlreichen Aktivitäten für ein demokratisches Griechenland gilt er in seiner Heimat bis heute als Volksheld.

 

Pablo Neruda hat ab 1934 in Spanien den Kampf gegen den faschistischen Putsch des Generals Franco tatkräftig unterstützt, soweit es ihm in seiner damaligen Funktion als

chilenischer Generalkonsul möglich war. Auch der Putsch von Generälen unter dem Kommando von Augusto Pinochet gegen die demokratisch gewählte sozialistische

Regierung Chiles unter Führung der Unidad Popular fand in ihm einen entschlossenen Gegner. Seine Hauptwaffen waren Lyrik und Prosa. Für sein dichterisches Werk erhielt er im Jahr 1971 den Nobelpreis für Literatur. Nur zwölf Tage nach dem Militärputsch ist er am 23. September 1973 gestorben. Der Trauerzug anlässlich seiner Beerdigung zwei Tage

später entwickelte sich zum ersten öffentlichen Massenprotest gegen die Militärjunta.

 

In Marburg wird Quijote mit einer kammermusikalischen Fassung des Canto General zu hören sein. Sabine Kühnrich und Ludwig Streng dichteten große Teile des Werkes in

deutscher Sprache nach. Die Bearbeitung für drei Stimmen (Alt, zwei Baritone), Klavier und Gitarre, ergänzt durch Flöte und Bouzouki besorgte Ludwig Streng. Gemeinsam mit

Wolfram Hennig-Ruitz werden sie auf der Bühne stehen.

 

Wir möchten alle herzlich einladen, denen die Befreiung der Völker von kolonialer Unterdrückung, die Solidarität mit geflüchteten Menschen, die Bewahrung der natürlichen

Lebensgrundlagen, die Erhaltung des Friedens und die Gestaltung sozial gerechter Produktionsverhältnisse zentrale politische Anliegen sind. Wir sorgen auch für soziale

Eintrittspreise: Menschen in Lohn und Brot: € 6.-, Menschen in Rente und Ausbildung: 3.-, Menschen mit Stadtpass bzw. Hartz IV (SGB II) und Geflüchtete freier Eintritt.

 

Veranstalter: Bündnis „Nein zum Krieg“, Bahnhofstraße 6, 35037 Marburg

Mit Unterstützung des DGB Marburg-Biedenkopf , der IG BCE Marburg, der GEW Marburg-Biedenkopf und des Rosa-Luxemburg-Clubs Marburg