Verkehrswende in und um Gießen: AStA und Verkehrswendeinitiativen rufen Vortragsreihe ins Leben

Das Thema Klimawandel ist in aller Munde. Einer der Hauptverursacher der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen ist der Verkehrssektor. Aber der Straßenverkehr schadet in seiner aktuellen Form nicht nur der Umwelt. Er ist laut, ineffizient und verbraucht wertvollen Raum – auch in und um Gießen. Mit der Vortragsreihe „Verkehrswende ...

weiterlesen

Hans Freiherr von Liebig – Ideengeber zu Hitlers “Mein Kampf”

Genau vor 100 Jahren, erschien das Buch “Der Betrug am deutschen Volke”, das die politi­sche Rechte im ganzen Reich maßgeblich beeinflußte. Sein Autor war Hans Freiherr von Liebig (1874-1931), ein Enkel Justus von Liebigs, der in Gießen 1908-1921 als Chemie-Professor wirkte, hier auch Vorsitzender des ...

weiterlesen

Erhalt des Hambacher Forsts ist ein Erfolg der Klimabewegung

Ende Gelände betrachtet Kohlepolitik als unzureichend - Entschädigungszahlungen vergolden Kohleausstieg Von Ende Gelände "Den Erhalt des Hambacher Forstes sehen wir als einen Erfolg der Klimagerechtigkeitsbewegung. Hier sehen wir, was wir bewirken können, wenn wir uns organisieren, protestieren und zivilen Ungehorsam leisten. Insgesamt sind die heute bekanntgegebenen Maßnahmen allerdings ...

weiterlesen

Das Auto muss weg

Der Pkw ist die Geißel der Menschheit. Lasst uns Straßen rückbauen, die Bahn stärken und Autokonzerne zerschlagen! Wir setzen uns in eine Zeitmaschine. Surren Sie mit, hinein in die Utopie! Die Krise des Autokartells ist unsere Chance. Wir müssen in Deutschland anfangen – von hier fand ...

weiterlesen

Mindestlohn und Niedriglohnsektor - Arbeitslöhne für ein »anständiges Leben«

Die SPD hat auf ihrem Parteitag Anfang Dezember als ein Element ihres Konzepts eines »Sozialstaats für das 21. Jahrhundert« »perspektivisch« eine deutliche Anhebung des Mindestlohns gefordert. »Die Einführung des Mindestlohns war ein Quantensprung. Er muss aber weiter steigen. Die Sozialpartner brauchen daher einen besseren Rahmen, um ...

weiterlesen

Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich: Die Straße gegen Macron

Mögen es nun 1,5 Millionen oder 800.000 oder doch nur 500.000 gewesen sein, die am 5. Dezember gegen die Pläne zur Rentenreform in ganz Frankreich auf den Straßen demonstrierten. Das waren fünf Mal mehr Demonstrant*innen, als die Gewerkschaften zuletzt gegen die Arbeitsmarktreformen oder gegen die ...

weiterlesen

Rechte Denkfabrik des Tages: Verwaltungsgericht Gießen

Es gebe »kein Geld für die Oma, aber für die Roma«, Israel sei »unser Unglück« und Renate Künast »ein Stück Scheiße«. Derartige Hetze darf von rechts straflos verbreitet werden, wie deutsche Gerichte zuletzt befanden. Völlig unbeeindruckt von der Empörung, die diese Urteile auslösten, hat ein ...

weiterlesen

Klimanotstand in Europa, aber nicht im Landkreis Gießen

Nach Großbritannien, Frankreich und Portugal sowie Hunderten Städten und Kreisen hat jetzt auch das EU-Parlament den Klimanotstand ausgerufen, um auf die Dringlichkeit wirksamer Schritte für die Senkung der Treibhausgase bei Verkehr, Wärme, Energie und Landwirtschaft hinzuweisen. Erst vor drei Wochen hat ein entsprechender Antrag der Fraktion ...

weiterlesen

Klimanotstand im Landkreis Gießen!?

Die Klimakrise schreitet rasant voran. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war so viel klimaschädliches CO2 in der Atmosphäre wie heute. Länder wie Großbritannien und Irland und Städte wie Konstanz und Heidelberg haben darum den Klimanotstand ausgerufen mit dem Ziel, den Klimaschutz ganz oben auf die ...

weiterlesen

Bolivien: Berlin und der Putsch

Die Bundesregierung und ein führender Politiker der Opposition billigen den Putsch in Bolivien. Der von der Armeeführung erzwungene Rücktritt des gewählten Präsidenten Evo Morales sei ein "wichtiger Schritt hin zu einer friedlichen Lösung", behauptet ein Berliner Regierungssprecher. Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag urteilt, ...

weiterlesen

Attac: Ausverkauf kommunaler Grundstücke stoppen und bezahlbare Wohnungen in öffentlichem Eigentum schaffen!

mieten-wucher-stoppen_20

Mit einer Aktion vor der Hauptversammlung der Deutschen Wohnen am Dienstag in Frankfurt haben Aktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac den Gesetzgeber aufgefordert, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für bezahlbares und soziales Wohnen zu schaffen.

„Die Deutsche Wohnen ist ein Sinnbild dafür, wie das Menschenrecht auf Wohnen mit Füßen getreten wird, um die Renditeziele von Aktionärinnen und Aktionären zu bedienen. Immer mehr Menschen leiden unter permanenten Mietpreissteigerungen. Günstige Wohnungen sind vor allem in Großstädten Mangelware; Menschen werden aus ihrem Lebensumfeld gedrängt.

Gleichzeitig fahren Immobilienkonzerne satte Gewinne ein und pressen den letzten Cent aus den Mieterinnen und Mietern“, stellte Attac-Aktivist Alexis Passadakis fest. „Doch Wohnen darf kein Geschäftsmodell sein! Es ist höchste Zeit, den Ausverkauf kommunaler Grundstücke zu stoppen und bezahlbare Wohnungen in öffentlichem Eigentum schaffen.“

Attac fordert im Einzelnen

  • Grund und Boden grundsätzlich in öffentlicher Hand zu belassen,
  • öffentliche und genossenschaftliche Wohnungsbestände zu fördern und auszubauen,
  • Mieterinnen und Mieter an der Verwaltung von Wohnungen in Wohnungsbaugesellschaften umfassend zu beteiligen
  • die Wohnungsgemeinnützigkeit wieder einzuführen,
  • eine strenge Mietpreisbremse ohne zeitliche Befristung sowie einen Deckel für Bestandsmieten durchzusetzen sowie
  • profitorientierte Wohnungsunternehmen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, zu enteignen.

Auch an der Hauptversammlung der Deutschen Wohnen selbst beteiligte sich Alexis Passadakis mit einem kritischen Redebeitrag.

Attac unterstützt die Mieterinnen- und Mieter-Bewegung und engagiert sich für die Europäische Bürgerinnen und Bürgerinitiative (EBI) „Housing for all“ (www.attac.de/ebi-wohnen). Auch bei der von Attac mit Kooperationspartnern ausgerichteten Kommunenkonferenz am 20. und 21. September in Frankfurt wird das Thema Wohnen im Mittelpunkt stehen (www.attac.de/Kommunenkonferenz_2019).