25.000 protestieren für wirksamen Klimaschutz und Verkehrswende

Unter dem Motto „Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!“ haben heute mehr als 25.000 Menschen mit einer Fahrrad-Sternfahrt und Demonstration in Frankfurt protestiert. Vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) forderten die Demonstrierenden eine Verkehrswende, die die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. ...

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Klimakrise: Was jetzt getan werden muss

Umweltverbände veröffentlichen Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben heute Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1.5 ...

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IWF kritisiert Ungleichheit und die Finanzpolitik im Lande des Exportweltmeisters

Im Jahr 1969 veröffentlichte Jörg Huffschmid als junger Ökonom eine empirische Analyse über Besitzverhältnisse und Herrschaftsstrukturen in der Bundesrepublik. Seine Befunde über die Zusammenhänge zwischen Kapitalakkumulation, Einkommensverteilung, Vermögenskonzentration, Wirtschafts- und Steuerpolitik veranlassten ihn, der damals weit verbreiteten Auffassung vom angeblichen Ende der Klassengesellschaft mit Nachdruck ...

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Gemeinsame Busanreise zur #unteilbar Demo in Dresden am 24.08.

Liebe Freundinnen und Freunde, im September und Oktober stehen drei wichtige Landtagswahlen an - in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Rechtsruck sich noch weiter, allen voran im Wahlergebnis der AfD, manifestiert. Deshalb wird es am 24. August eine bundesweite Großdemonstration ...

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Flaschenposten – Zum 50. Todestag von Theodor W. Adorno

Am 6. August 1969 starb Theodor W. Adorno im Alter von 65 Jahren in seinem Urlaubsort in der Schweiz. Vorausgegangen waren heftige Konflikte mit linken Studierenden an der Frankfurter Universität, die forderten, die von Adorno mit entwickelte Kritische Theorie müsse praktisch werden. Solchen Appellen zum ...

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Mietbelastung als Faktor für wachsende Armut

Deutschland hat innerhalb der OECD einen der größten Niedriglohnsektoren. Das war nicht immer so. Noch 1996 wies die Statistik einen Anteil von 14% für Deutschland aus, womit das Land unter den kapitalistischen Staaten im Mittelfeld lag. Es handelt sich somit um einen kräftigen Anstieg. Trotz eines ...

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Neustart der Klimapolitik mit C02 Steuer?

Deutschland hinkt seinen internationalen Klimaverpflichtungen besonders im Verkehr und im Gebäudesektor hinterher. Bis 2030 muss der Treibhausgas-Ausstoß um 55% gegenüber 1990 zurückgehen. Bislang sind dies nicht einmal 30%. Die klimapolitische Bilanz der großen Koalition ist mithin miserabel. Zwar war die Berliner Republik beim Atomausstieg und der ...

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Hessische NSU-Akten - Kein Schlussstrich!

Petition richtet sich an Hessischen Landtag Bereitgestellt von Wolfgang Gerecht “Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland verspreche ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.” Das Versprechen von Angela Merkel vom 23.03.12 zum NSU-Komplex ...

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Prekarisierung der Lohnarbeit

Trotz langer Boom-Phase (die »fetten Jahre«) arbeitet immer noch ca. ein Viertel der Lohnabhängigen in Deutschland zu Niedriglöhnen. Die Zahl der abhängig Beschäftigten in Deutschland ist seit der Finanzkrise um mehr als vier Millionen gestiegen. Ein Teil dieses Beschäftigungsaufbaus fand im Niedriglohnsektor satt. Im europäischen Vergleich ...

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»Eiskalter Mord« an CDU-Politiker Lübcke: Wenn Worte zur »tödlichen Munition« werden

Im Fall des heimtückisch ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke deuten verschiedene Hinweise auf eine Tat hin, die nicht isoliert zu betrachten ist, sondern eingebettet ist in rechtsextreme Netzwerke. Der CDU-Politiker wurde in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Hauses regelrecht hingerichtet. Für den ...

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Kreisfraktion der Gießener Linke traf sich mit Lumdatalbahnverein

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Über zwanzig Jahre haben sich die Verantwortlichen der Lumdatalgemeinden und des Landkreises darauf beschränkt, verbal, mit Worten, sich für die Reaktivierung der 1991 stillgelegten Bahnstrecke einzusetzen. Außer Lippenbekenntnissen gab es keine weiter gehenden politischen Initiativen. „Erst in den letzten drei Jahren hat sich dies geändert. Es wurden Gutachten in Auftrag gegeben und erstmals Mittel in den aktuellen Haushalt des Landkreises für das Projekt eingestellt, auch wenn diese sehr bescheiden ausfallen.“ so der Vorsitzende des Lumdatalbahnvereins, Michael Laux, bei einem Besuch des Vorstands des Lumdatalbahnvereins in der Kreistagsfraktion der Gießener Linke. Dieser fand statt, um sich auszutauschen, da in den kommen Tagen die Veröffentlichung des RMV-Gutachtens zu erwarten ist, das wesentliche Hinweise dafür geben wird, ob schon in den nächsten Jahren eine Reaktivierung der Bahnstrecke in Angriff genommen oder sich die Auseinandersetzung weiter langfristig hinziehen wird.

„Unabhängig vom Ergebnis dieses Gutachtens“, so der Fraktionsvorsitzende der Gießener Linke, Reinhard Hamel, „werden wir fordern, dass alle Daten, Quellen und Berechnungen, die in das Gutachten eingegangen sind, öffentlich zugänglich gemacht werden.“

Beide Seiten waren sich zudem darin einig, dass unabhängig vom Ergebnis des Gutachtens auch künftig die Anstrengungen für die Reaktivierung der Lumdatalbahn fortgeführt werden müssen. „Die Bahn“, so der Abgeordnete der Gießener Linke, Stefan Walther, „ist ein wichtiger Baustein der Regionalentwicklung. Sie macht das Wohnen für Familien attraktiver, deren Nachwuchs schnell und sicher zu den weiterführenden Schulen kommt. Sie mildert Nachteile des ländlichen Raumes, die Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung sind, macht das Lumdatal im Freizeitverkehr besser erreichbar und fördert die Ansiedlung neuer Familien. Eine nur wirtschaftliche, finanzielle Begutachtung wird den gesellschaftlichen Notwendigkeiten in keiner Weise gerecht.“

Ab Freitag dieser Woche führt die Fraktion wöchentlich um 17 Uhr in ihrem Büro in Gießen in der Erlengasse 3 (Tel: 0641-58776776) eine öffentliche Sprechstunde durch.